Fleckenhörniger Halsbock (lat. Paracorymbia maculicornis)

Fleckenhörniger Halsbock
Fleckenhörniger Halsbock

Beschreibung

Die acht bis zehn Millimeter große Art ist von den meisten ähnlichen mitteleuropäischen Bockkäferarten durch die gelblich geringelten mittleren Fühlerglieder zu unterscheiden. Die bräunlichen Flügeldecken sind an der Spitze geschwärzt. Nur Paracorymbia hybrida besitzt ähnlich gefärbte Fühler, ist aber größer und hat keine angedunkelten Flügeldeckenspitzen.

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Vorkommen

Der Fleckenhörnige Halsbock kommt in Frankreich, Mittel- und Nordeuropa, auf dem Balkan, im Ural sowie im Kaukasus vor. Neben der weit verbreiteten Paracorymbia maculicornis maculicornis (De Geer, 1775) lebt in Griechenland eine eigene Unterart, Paracorymbia maculicornis ondreji (Slama, 1993). In Mitteleuropa ist die Art in montanen Lagen meist nicht selten, kommt aber auch in der Ebene vor. Aktuelle Meldungen fehlen lediglich aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg.

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Lebensweise

Die Larve entwickelt sich in zwei Jahren vorwiegend in Nadel-, seltener in Laubholz. Sie lebt in ungefähr 15 Zentimeter starken, morschen Ästen. Von Juni bis Juli fliegen die tagaktiven Käfer. Sie sind häufig auf Blüten anzutreffen, wo sie sich auch paaren.

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Literatur

Bernhard Klausnitzer / Friedrich Sander: Die Bockkäfer Mitteleuropas. Die Neue Brehm-Bücherei 499. A. Ziemsen Verlag, DDR Wittenberg Lutherstadt, 1981, ISSN 0138-1423 Adolf Horion: Faunistik der mitteleuropäischen Käfer, Band XII: Cerambycidae – Bockkäfer. Überlingen, 1974

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Fleckenhörniger Halsbock: Bild 6 von 7

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Fleckenhörniger Halsbock: Bild 7 von 7

Das hier soll kein trockenes Lexikon sein. Den Rahmen für unsere Bilder bilden persönliche Geschichten und einfühlsame Artikel: „Was fühlt eine Gammaeule?“ Geschrieben für den Kulturbahnhof Ottensoos – eine Anlaufstelle für kulturinteressierte Menschen in Mittelfranken

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