Der kleine Käfer mit der typischen birnenförmigen Figur der Apioninae erreicht eine durchschnittliche Länge von etwas über drei Millimeter. Die Färbung mit metallisch blau bis blaugrünen Flügeldecken und weniger metallisch glänzendem sowie dunklerem Kopf und Halsschild treffen wir bei vielen Arten der Familie an. Der flache Kopf ist nach vorn in einen sehr charakteristischen Rüssel ausgezogen, der beim Weibchen etwa so lang wie Kopf und Halsschild gemeinsam ist, beim Männchen etwas länger. Im Unterschied zu den
übrigen Arten der Unterfamilie ist der Rüssel aber ziemlich dick, über die ganze Länge gleichbleibend dicker als die Schenkel der Vorderbeine. Außerdem ist er gleichmäßig stark gekrümmt und dicht punktiert. Auf der Unterseite besitzt er eine breite Rinne, welche mit sehr feinen Härchen besetzt ist (Abb. 4). Die elfgliedrigen Fühler sind nicht gekniet, die letzten drei Fühlerglieder bilden eine zugespitzte Keule, die mehr als doppelt so dick wie die dünne Fühlergeißel ist. Die etwas abgesetzte
Spitze der Keule täuscht ein viertes Keulenglied vor. Die Augen sind längsoval und nur wenig hervorstehend (Abb. 2). Der Halsschild ist nach vorn verengt und kurz hinter dem Vorderrand leicht eingeschnürt (Abb. 2). Er ist wie der Kopf und der Rüssel dicht gedrängt punktiert. Die länglich ovalen Flügeldecken sind an der Basis zusammen so breit wie der Halsschild, verbreitern sich aber nach hinten länglich eiförmig und schließen gemeinsam verrundet ab. Sie haben feine Punktstreifen mit breiten Zwischenräumen.
Diese sind sehr fein behaart. Das Schildchen ist rinnenförmig vertieft (Abb. 3). Schenkel und Schienen sind zahnlos, die Tarsen viergliedrig. Die Klauen sind an der Basis zahnförmig erweitert.



