Blauer Kiefernprachtkäfer (lat. Phaenops cyanea)

Blauer Kiefernprachtkäfer
Blauer Kiefernprachtkäfer

Merkmale

Die Färbung des Blauen Prachtkäfers reicht von grün über blau bis schwarz. Er ist ca. 7 bis 12 Millimeter lang. Die Larve ist kochlöffelförmig und etwa zwei Zentimeter lang.

Copyright and source information
Blauer Kiefernprachtkäfer

Lebensweise

Der bevorzugte Lebensraum sind meist Kiefernbestände. In seltenen Fällen können auch Fichtenbestände befallen werden. Dabei werden vor allem geschwächte Bäume besiedelt. Innerhalb von zwei Jahren entwickelt sich die Larve zum Vollinsekt. Die durch den Larvenfraß entstandenen Gänge schwächen den Baum stark, so dass ein befallener Baum meist auch von anderen Insekten heimgesucht wird und letztendlich abstirbt. Die Käfer beobachtet man hauptsächlich von Anfang Mai bis Ende Juli. Der Blaue Kiefernprachtkäfer hat sich durch den Anbau von

Kiefernmonokulturen zu einem forstwirtschaftlich bedeutenden Schädling entwickelt.

Copyright and source information
Blauer Kiefernprachtkäfer

Maßnahmen zur Bekämpfung

Vorsorgende Maßnahmen zur Kiefernprachtkäfer-Bekämpfung gibt es nicht. Um eine starke Vermehrung zu vermeiden, können befallene Bäume gefällt und entrindet werden. Wichtig hierbei ist, dass die Rinde verbrannt oder vergraben wird, da durch das Entrinden allein die Larven nicht absterben.

Copyright and source information
Blauer Kiefernprachtkäfer

Literatur

Fritz Brechtel, Hans Kostenbader (Hrsg.): Die Pracht- und Hirschkäfer Baden-Württembergs. Eugen Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3526-4.

Copyright and source information
Blauer Kiefernprachtkäfer

Weblinks

Fauna Europaea: Taxonomie Phaenops cyanea – Blauer Kiefernprachtkäfer (Memento vom 5. Juli 2008 im Internet Archive) Duftstoffsignale als Marker für die Befallsdisposition von Kiefern www.forestpests.org: Fotos von Käfern, Schadbilder

Copyright and source information

Das hier soll kein trockenes Lexikon sein. Den Rahmen für unsere Bilder bilden persönliche Geschichten und einfühlsame Artikel: „Jahreszeiten“ Maria erlebt, wie sich die Jahreszeiten und damit das natürliche Gleichgewicht ihres Lebensraums verändern. Diese Veränderungen sind schleichend, und manche erkennen sie erst, wenn es bereits zu spät ist.

Zum Beitrag

Jahreszeiten