Die Weibchen legen 50 bis 200 Eier auf die Unterseite der Blätter von sonnig oder höchstens halbschattig stehenden, luftfeuchten und windgeschützten Futterpflanzen. Die Eiablage mehrerer Weibchen erfolgt manchmal gemeinsam unter das gleiche Blatt. Die Eier sind circa einen Millimeter groß, grün und mit acht feinen Längsrippen versehen.
Nach zwei bis drei Wochen schlüpfen die circa drei Millimeter langen Raupen.
Sie haben eine weiß grünliche Farbe und eine glänzende, schwarze Kopfkapsel. Sie leben gemeinschaftlich und häuten sich schon
nach wenigen Tagen zum ersten Mal. Das Zusammenleben im gemeinsamen Gespinst ist ein wirksamer Schutz gegen Parasiten wie z. B. Schlupfwespen. Die danach leicht graubraunen Raupen legen ein Gespinst an, das in weiterer Folge die ganze Pflanze überzieht. Nach weiteren drei Häutungen und – je nach Anzahl der Tiere – mehreren Übersiedelungen auf neue Futterpflanzen sind sie, nach insgesamt etwa drei bis vier Wochen, ausgewachsen und tief schwarz mit weißen Punkten.
Sie zerstreuen sich, um sich
an vertrockneten Stängeln oder Ähnlichem in Stürzpuppen zu verpuppen. Sie tun dies, indem sie einige weiße Fäden zu einer kleinen Unterlage zusammenspinnen. Daran hängen sie sich mit ihren Nachschiebern fest und lassen sich leicht gekrümmt hängen. Nach ein bis zwei Tagen presst sich die Puppe durch die Rückenhaut hinter der Kopfkapsel.
Die Raupenhaut wird nach oben hin abgestreift und durch kreisende Bewegungen abgeworfen. Zuvor müssen sich die Puppen aber mit feinen Häkchen an der Hinterleibsspitze an
der gewebten Unterlage verhaken. Die jungen Puppen haben eine hellgrüne Färbung, die später graugrün oder braun wird. Auch weist die Puppe zwei Reihen glänzender Dornen sowie mehrere metallfarbene Flecken auf. Nach circa zwei Wochen kann man die Flügelzeichnung des fertigen Falters bereits durch die leicht durchsichtige Puppenhülle erkennen. Der Falter bringt diese an der Spitze beginnend an vorgegebenen Nähten zum Reißen und zwängt sich nach unten heraus. Vor dem Abflug werden die schlaffen Flügel mit
Hämolymphe und Luft aufgepumpt und erhärten danach. Tagpfauenaugen sind schon früh paarungsbereit und können die nächste Generation hervorbringen.