
Merkmale
Ausschlaggebend für den deutschsprachigen Namen dieser Unterfamilie ist die spezielle Ausformung des Hinterleibs. Bei den Knotenameisen besteht das Stielchen (siehe Abbildungen) im Gegensatz zu den anderen Ameisengruppen aus zwei knotenförmigen Segmenten (Petiolus und Postpetiolus) und ist auch deutlich von der nachfolgenden Gaster abgetrennt. Das Stielchenglied als bewegliche Verbindung zwischen Brustabschnitt und Hinterleib ist charakteristisch für alle Ameisen. Es ermöglicht ihnen eine größere Bewegungsfreiheit des Hinterleibs, einerseits nach unten, was das Verspritzen von Wehrsekreten nach vorne ermöglicht, andererseits nach oben, was besonders bei der Abgabe von Duftstoffen bevorzugt wird. Wie bei den Urameisen verfügen alle weiblichen Kasten über einen Giftstachel, der jedoch auch vollständig reduziert sein kann. Larven entwickeln sich stets zu Nacktpuppen.












