Hedychrum rutilans (lat. Hedychrum rutilans)

Hedychrum rutilans

Hedychrum rutilans ist eine Art aus der Familie der Goldwespen (Chrysididae).

Hedychrum rutilans – Merkmale

Merkmale

Die Wespen erreichen eine Körperlänge von 4 bis 10 mm. Kopf und Thorax sind metallisch grün gefärbt und weisen kupferfarbene bzw. rote Flecken auf. Beide Körperteile sind hell behaart. Der Hinterleib ist metallisch rot schimmernd.

Vorkommen

Die Art kommt in Mittel- und Nordeuropa vor. Sie besiedelt trockene und temperaturbegünstigte Lebensräume mit Sand und Löss. Die Tiere fliegen von Ende Juni bis September. Sie sind in Mitteleuropa verbreitet anzutreffen.

Lebensweise

Hedychrum rutilans parasitiert bei Grabwespen der Gattung Philanthus. Die Weibchen legen ihre Eier am Nahrungsvorrat ab; und zwar auch während das Wirtsweibchen Futter in die Brutzellen einbringt. Begegnen sich die beiden Weibchen, verhalten sie sich friedlich. Darüber hinaus ist die Goldwespe durch ihr sehr derbes Exoskelett und ihr Einkugelungsvermögen geschützt.

Literatur

Rolf Witt: Wespen. Beobachten, Bestimmen. Naturbuch-Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-89440-243-1.

Abstammungsdiagramm

Gliederfüßer Insekten Taillenwespen Goldwespen Gemeine Goldwespe Hedychrum rutilans

Quellen und Urheberrecht

Dieses Projekt wäre ohne Wikipedia und iNaturalist nicht möglich! Als Citizen Scientists profitieren wir enorm vom gemeinsamen Wissen der Community. Dieser Artikel nutzt Material von Wikipedia und iNaturalist. Die Bilder auf dieser Website sind lizenziert unter Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International.

Dieser Text basiert auf dem Artikel Hedychrum rutilans aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 4.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Das hier soll kein trockenes Lexikon sein. Den Rahmen für unsere Bilder bilden persönliche Geschichten und einfühlsame Artikel: „Der letzte Mondflug“ Max, Carmen und der große Traum vom letzten Flug

Zum Beitrag

Der letzte Mondflug

Hedychrum rutilans – Bild 1
Hedychrum rutilans – Bild 2