
Merkmale
Die Falter sind klein bis mittelgroß und erreichen in der Regel Spannweiten von 7 bis 35 Millimetern. Nur wenige Arten erreichen eine Spannweite von etwa 60 Millimetern. Viele Arten haben eine düstere Färbung, es gibt aber auch einige Arten, die lebhaft gefärbt sind. Die Vorderflügel sind eher breit und annähernd dreieckig bis viereckig geformt. Die Hinterflügel sind normalerweise gleich breit wie die Vorderflügel. Die Vorderflügel haben 12 oder 13 Flügeladern mit einer oder zwei Analadern (1b oder 1b und 1c), die Hinterflügel haben 9 oder 10 Adern mit drei Analadern (1a, 1b und 1c). In Ruheposition hat der Körper mit den an den Hinterleib angelegten Flügeln meist eine glockenähnliche Form. Einige Arten haben Schuppenbüschel auf den Vorderflügeln und dem Thorax. Ihre Fühler sind sehr kurz bis mittellang und erreichen nie mehr als zwei Drittel der Vorderflügellänge. Sie sind überwiegend fadenförmig, bei manchen Arten haben die Männchen aber gefiederte Fühler. Neben den Facettenaugen haben die meisten Arten auch Punktaugen (Ocelli). Der Saugrüssel ist voll entwickelt und an der Basis ungeschuppt. Die Maxillarpalpen sind kurz und variieren von ungegliedert und nackt zu viergliedrig und geschuppt. Die Labialpalpen sind dreigliedrig und gut entwickelt. Sie sind überwiegend nach vorne, manchmal auch nach oben gerichtet. Der weibliche Legeapparat (Ovipositor) ist nicht wie bei vielen anderen Schmetterlingsfamilien langgestreckt, sondern durch breite, flache und haarige Lappen ausgebildet. Die Raupen haben vier Bauchbeinpaare und den Nachschieber. Sie tragen auf jeder Kopfseite sechs Punktaugen.




